In einer Studie hat das Hermann Rietschel Institut | TU Berlin verglichen, wie hoch die Ansteckungsgefahr in unterschiedlichen Innenräumen ist.

Dabei wurden besonders Alltagssituationen und Freizeitverhalten verglichen. Was ist von dieser Studie zu halten und welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Von der Dosis der potentiell infektiösen Aerosole die man einatmet hängt ab, ob man sich in geschlossenen Räumen ansteckt. 

Die Forscher der TU Berlin, Hermann Rietschel Institut haben verschiedene Faktoren in die Berechnungen einbezogen, welche die Dosis bestimmen. Dazu gehören zum einen Angaben zur einer sogenannten  „Quellstärke“: Das ist die Menge an Aerosolen, die eine Person im Durchschnitt in der bestimmten Situation „Museum“, „Supermarkt“ oder „Schule“ ausatmet.

Der normale Atemvorgang erfordert eine andere Bewertung als Singen oder Sprechen mit erhobener Stimme. Gleichfalls in der Dosis beeinflussend ist die „Atemaktivität“ der Personen. Diese Aktivität ist im Fitnessstudio anders als im Theater, sie verstärkt sich mit der körperlichen Aktivität. Die „Atemaktivität“ beeinflusst daher nicht nur die Menge der ausgestoßenen Aerosole – sondern auch die der eingeatmeten Kleinstpartikel: 

Die erwähnte Studie Covid-19 Ansteckung über Aerosolpartikel  finden Sie hier.
Video-Bildquelle TU Berlin, Hermann Rietschel Insitut